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Freie Bildung ist das Fundament einer Zivilgesellschaft...

 

...aber was passiert, wenn die einzige Universität, die sich in einem Land der freien Bildung verschrieben hat, verboten wird und vor seinen Häschern ins Ausland fliehen muss?

 

Die Republik Belarus ist heute das einzige Land Europas, das keine freien und fairen Wahlen zulässt. Ihr Präsident regiert seit fast 20 Jahren mit harter Hand und konserviert die Ideologie der Sowjetunion bis heute. Dort hat es kein Glasnost und keine Perestroika gegeben, geschweige denn eine Rückkehr und Erinnerung der eigenen kulturellen Identität.

 

Wie es in zentralistischen und geschlossenen Gesellschaften üblich ist, gibt es nur wenig Platz für Eigeninitiative, Freiheit und Individualverantwortung. Weite Bereiche des öffentlichen Lebens sind gleichgeschaltet. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft des armen Landes, sondern auch für Bildung, Bürgerengagement und Kultur. Eine autoritäre Wirtschaftführung nach sowjetischer Art gilt der Führungsclique noch heute als Spitze und Ziel der menschlichen Zivilisation. Dass der Traum ausgeträumt ist, hat das Regime noch nicht verstanden.

 

Die „Europäische Humanistische Universität" (EHU), die von dem belarussischen Intellektuellen Anatoli Mikhailov in Minsk 1992 gegründet wurde, hat sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs dem Ziel verschrieben, das über Dekaden isolierte Belarus in die europäische Gemeinschaft zurückzuführen, freie und kritische Bildung zu fördern und das Bürgerengagement zu stärken, das zugleich zum Fundament der belarussischen Zivilgesellschaft werden soll. Dem Regime waren die liberalen Bestrebungen stets ein Dorn im Auge, so dass der Erfolg der kritischen Bildungseinrichtung im Jahr 2004 den politischen Offenbarungseid der Repression hervorrief und von den staatlichen Autoritäten geschlossen wurde.

 

Nach der Flucht der Universität in das benachbarte Litauen, wurde die Universität als Präsenz- und Fernbildungseinrichtung wiedereröffnet und hat seitdem von Seiten zahlreicher westlicher Regierungen und privaten Stiftungen breite Unterstützung erfahren, die die Bedeutung der Zukunft von Belarus in Europa verstehen und fördern.

 

Die EHU ist bis heute zu einem großen Teil auf institutionelle und private Spender angewiesen, um ihren Bildungsauftrag verwirklichen zu können, deshalb setzt sich die „Europäische Humanistische Universität – Förderinitiative e. V.“ dafür ein, für die Universität in Deutschland zu werben, potentielle Unterstützer zu finden und den kulturellen Austausch in Forschung und Lehre voranzutreiben.

 

Die EHU ist auf jede Spende angewiesen, also werden Sie Mitglied und unterstützen Sie die Bereitstellung von freier Bildung, damit sich in Belarus wieder eine liberale und engagierte Zivilgesellschaft entwickeln kann und die Jugend eines europäischen Landes nicht zu einer verlorenen Generation wird!

 

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Neuigkeiten

  • 06. - 10.09.2015: Politische Herbstakademie 2015 in Berlin
  • 11.04.2015: Mitgliederversammlung in Erfurt
  • 22. - 26.10.2014: Politische Herbstakademie 2014 in Frankfurt a.M.
  • 4./5.09.2014: Internationale Akademische Tagung - "Transformations in Middle- and Eastern Europe"

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